Grundgedanken zum Ringsport im CGH
|
|
Der CGH legt ganz besonderen Wert auf das Sozialverhalten der Hunde.
Erstmalig und einmalig im Hundesport weltweit wird ein Unbefangenheitstest bei JEDER Prüfung verlangt.
Dabei muss sich der Hund völlig frei, d.h. ohne Halsung und ohne Hörzeichen durch den Hundeführer, unter Menschen und Umwelteinflüssen,
seinem Wesen entsprechend frei bewegen. Dabei darf er keinerlei Aggressionsverhalten zeigen.
Bedingt dadurch, daß dieses Sozialverhalten natürlich auch in den Übungsstunden stets angestrebt wird und
CGH- Hunde trieblich "zurückgenommen" werden, reagieren sie sowohl im Umgang mit anderen Personen als auch im "Schutzdienst" sozial bzw. neutral.
Aggressionen sind nicht nur bei Hunden, sondern in JEDEM Lebewesen genetisch verankert.
Beim CGH- Sport wird ausschliesslich das vorhandene Aggressionspotential des Hundes erzieherisch gesteuert und in die richtigen Bahnen
gelenkt. Die Hunde lernen bei der Ausbildung, auf triebauslösende Reize nicht zu reagieren. Somit kann ein Höchstmaß an Gehorsam erzielt werden.
Die Hundeausbildung im CGH stärkt also in erster Linie das Sozialverhalten von Hunden und "bremst" vorhandene Aggressionen - das genaue Gegenteil
der Ausbildung zur gesteigerten Aggression ist hier gegeben!
Ein Vollschutzanzug ist für den Hund ein überaus deutliches "Triebziel".
Im Sinne der "Allgemeinen Richtlinien für den Deutschen Hundesport" ist ein Ganzkörperanzug die deutlich sichtbarere Schutzkleidung als ein einzelner Beißarm.
Er bietet zudem einen wesentlich größeren Schutz für den Helfer. Ein rein sportlich gearbeiteter Ringhund wird eine Zivilperson weder auf dem Übungsgelände noch im Alltag beißen, weil ihm sein Triebziel, der Vollschutzanzug, fehlt.
Das wird bei jeder CGH- Prüfung deutlich nachgewiesen!
Spezielle Übungen, wie z.B. die Führerverteidigung KÖNNEN nur mit Vollschutz trainiert werden.
Hier soll der Hund "mitdenken" und situativ reagieren.
Um diese Ausbildungsphilosophie auch dokumentieren zu können, hat der CGH seine Ausbildung
durch einen von der Regierung Oberbayerns öffentlich bestellten und beeidigten "Sachverständigen für das
Verhalten von Hunden im Hinblick auf Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren"
überprüfen lassen. In diesem Gutachten werden alle obigen Aussagen bestätigt und festgestellt, dass es sich um eine rein sportliche und unbedenkliche Ausbildung handelt.
Fazit:
Die Hundeausbildung im CGH dient also der Bindung zwischen Hund und Hundeführer, dem Sozialverhalten
des Hundes, dem natürlichen Rudelverhalten des Hundes sowie der physischen und psychischen Leistungssteigerung des Gebrauchshundes an sich und führt zu einem sicheren Gehorsam.
Die Ausbildungsphilosophie des CGH ist zum Vorteil des Menschen im Sinne des Tierschutzgesetzes ausgerichtet!
|
|
|
|